Ein­ständer­pressen

Die Einständerpresse überzeugt durch ihre kompakte Bauweise mit stabilem C-förmigem Gestell und ermöglicht einen komfortablen Zugriff auf den Arbeitsraum von bis zu drei Seiten. Das Hydraulikaggregat ist platzsparend im Maschinenkörper integriert.

Besonders geeignet sind hydraulische Einständerpressen für kleinere Werkstücke sowie für Anwendungen wie Montagearbeiten, Richten, Einpressen von Bauteilen (Fügeprozesse) und leichtes Stanzen. Die Maschinen sind als Modell MP mit eigenem Fußgestell sowie als MTP-Tischpresse erhältlich.

Mehr als Standard
– entwickelt für Ihre Anforderungen

Jede Hydraulikpresse wird speziell für die Anforderungen des jeweiligen Einsatzfalls entwickelt und gefertigt. Daher variieren technische Kenngrößen wie Presskraft, Hub, Einbauhöhe, Leistung und Abmessungen je nach Anwendung.

Neben der üblichen Standardisierung steht die exakte Auslegung aller Komponenten auf den jeweiligen Prozess im Mittelpunkt. So entstehen technisch ausgereifte Pressensysteme, die höchste Anforderungen an Leistung, Präzision und Prozesssicherheit erfüllen.

  • Ergonomie: Die offene Bauweise ermöglicht eine optimale Zugänglichkeit des Arbeitsraums und erleichtert die manuelle Bestückung der Einständerpresse.
  • Platzersparnis: Durch die kompakte Bauweise benötigt die Einständerpresse nur wenig Aufstellfläche und lässt sich flexibel integrieren.
  • Flexibilität: Die offene Konstruktion sorgt für einen schnellen und einfachen Werkzeugwechsel bei unterschiedlichen Anwendungen.

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Einständerpressen in C-Form zeichnen sich durch ihre kompakte Monoblock-Bauweise aus und bieten eine optimale, dreiseitige Zugänglichkeit zum Arbeitsraum (von vorne sowie von den Seiten). Das macht sie zur idealen Lösung für manuelle Handeinlegearbeiten, schnelles Rüsten oder für die flexible Einbindung in automatisierte Bandanlagen und Roboterzellen.

Durch die offene C-Bauform kommt es unter maximaler Last zu einer konstruktionsbedingten Aufbiegung des Gestells, die größer ist als bei geschlossenen Rahmensystemen. Für hochpräzise Anwendungen mit extremen Toleranzanforderungen oder stark exzentrischen Kräften kann dies nachteilig sein.

Ein Wechsel zu elektromechanischen Antrieben (Servospindeln) lohnt sich vor allem bei geringeren Kräften (unter 300 kN) und wenn kein Hydraulikaggregat gewünscht ist (z.B. aus Platz- oder Reinheitsgründen). Der Vorteil liegt in der exakten Positionierung und der integrierten Kraft-Weg-Überwachung.

Bei großen Kräften steigen die Anschaffungskosten für elektrische Spindeln im Vergleich zur extrem robusten und langlebigen Hydraulik jedoch überproportional an.

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